Bevor ich es loslege, möchte ich mich von ganzem Herzen für all das bedanken, was ihr mir die Jahre über beigebracht habt.
Ich weiß es gar nicht mehr, wie oft ich aufgeben wollte, wie oft ich meine Schule unterbrechen wollte und nichts mehr machen...
Ich weiß es auch noch, dass ich nicht ein einfaches Kind war, dass ich so oft gestört habe, dass ich so oft nicht mehr weiter wusste und dass ich so oft einfach losrennen wollte, ohne darüber nachzudenken.
Ihr habt mir mehr vermittelt als nur Lernstoff und Fakten, Ihr seid mir nicht nur als pädagogischen Fachkräften stets ein wichtiger Begleiter und Ansprechpartner gewesen. Auch als Mensch seid ihr immer präsent gewesen und hattet stets ein offenes Ohr für Fragen, Probleme und Schwierigkeiten aller Art.
Dafür möchte ich euch heute ein herzliches Danke sagen
Danke! Danke! Danke!
Balog Nicoleta
Vărcuş Marieta
Vom Knast über die Metzgerei zur Feuerwehr: Wie ich wurde, wer ich heute bin.
Schon als Kind stand für mich fest: Ich werde Psychologe und das nicht für ein paar Jahre, sondern als Lebensaufgabe (ja, bis mich der Sensenmann holt!). Mein Einstieg in die Praxis war direkt ein Volltreffer: die Hochsicherheitsstation eines Gefängnisses. Wenn du es schaffst, dort dein Potenzial zu entfalten, schockiert dich im Leben so schnell nichts mehr.
Weil mich der Blick über den Tellerrand schon immer fasziniert hat, habe ich jede Fortbildung aufgesaugt wie ein Schwamm und gelernt, die Welt durch die Brillen der unterschiedlichsten Menschen zu sehen.
Am 1. Mai 2017 hieß es dann: „Hallo Deutschland!“ Mein wichtigstes Projekt damals? Überleben im Grammatik-Dschungel. Eine konkrete Perspektive? Fehlanzeige!!! Aber ich wusste, ich werde hier noch ganz groß rauskommen. Da man als frischgebackener Einwanderer selten direkt den roten Teppich ausgerollt bekommt, hieß es erst mal Ärmel hochkrempeln. Mein Start: Eine Metzgerei: harte Realität in Zahlen: Schlappe 300 Stunden im Monat für gigantische 1100 Euro. Vier Monate später wechselte ich zu Hermes als Paketbote und das war mein persönlicher Jackpot: Nicht wegen des Gehalts, sondern weil ich dort meine ersten echten Freunde fand, die mir geholfen und alles beigebracht haben: An dieser Stelle ein riesiges, fettes DANKE an euch!
2019 packte mich wieder der Helferdrang, und ich trat der Freiwilligen Feuerwehr Burglengenfeld bei, weil Menschen in Not eben nicht warten können.
Beruflich zog es mich aber unaufhaltsam zurück zur Psychologie. Als eine Stelle in einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen frei wurde, gab es nur ein kleines Problem: Mein Deutsch war... sagen wir... ausbaufähig. Was macht ein angehender Psychologe da? Genau, er lernt das gesamte Vorstellungsgespräch mechanisch auswendig.
(Spoiler: Es hat funktioniert! Ich habe den Chef überzeugt)
Vier Jahre lang war ich dort Psychologe, im letzten Jahr sogar Hausleitung. Nebenbei habe ich mich 2022 noch zum Deeskalationstrainer (ProDeMa) ausbilden lassen, denn sicher ist sicher.
Heute liebe ich es, mein Wissen weiterzugeben und als Referent und Coach für Integration-, Kommunikation-, Verhaltenspsychologie und Deeskalationsmanagement bringe ich die Psychologie dahin, wo sie am meisten gebraucht wird: in den Alltag!
Mein persönliches „Warum“ hat sich nämlich weiterentwickelt: meinen Klienten geht es super und sind bei meinen ehemaligen Kollegen in den besten Händen.
Mein neuer Fokus?
Ich will die unterstützen, die tagtäglich an vorderster Front stehen: die Hilfs-, Fach- und Führungskräfte.
Heute stecke ich meine gesamte Energie darein, der beste Wegbegleiter und Trainer zu sein, den ihr euch wünschen könnt!